Rich Dad Poor Dad – Was die Reichen ihren Kindern beibringen

Das 1997 erschiene Buch Rich Dad Poor Dad von Robert Kiyosaki, gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und damit geht es mir wie vielen Andern der über 26 Millionen Lesern. Will Smith sagte über das Buch einst, dass er es nutzen würde um seinen Sohn über Finanzielle Verantwortung aufzuklären. Oprah Winfrey empfiehl das Buch in ihrer TV-Show. Und selbst die Immobiliengröße Donald Trump hat es gelesen und war so begeistert, dass er es mit seinem eigenen Buch: „Die Kunst des Erfolges“ verglich.

 

Aber was ist es, dass alle so begeistert von diesem Buch sind?

Vom kleinen bis zum großen Mann hört man, fast ausschließlich lobende Worte und manche sprechen sogar davon, dass Rich Dad Poor Dad in Ihrem Leben so viel verändert hätte und es ein treuer Ratgeber gewesen sei.

Die Folgende Buch Rezension von Robert Kiyosaki´s Bestseller Rich Dad Poor Dad soll Euch ein paar Antworten und neue Erkenntnisse geben.

 

Wie werde ich Reich?

Diese Frage stellte der kleine Junge und Protagonist des Buches seinem Vater.
Sein Vater fragte ihn, wieso er denn Reich seien wollen würde und der kleine Junge antwortete ihm, dass er auch so gerne mit den reichen Kindern aus seiner Schule auf der Insel spielen möchte – aber nicht eingeladen wurde, weil er „arm“ sei.
Mit diesem Dialog wird der Leser in die Anfänge von Robert Kiyosaki´s Leben geworden, denn Dieses Buch versinnbildlicht seine Kindheit und Werdegang.

Wer kennt nicht dieses Gefühl an einer Sache nicht teilhaben zu können oder sich etwas nicht leisten zu können. Sind nicht fast alle Menschen ebenso von den großen Werbetafeln mit luxuriösen Sportwagen und Reisen in die Karibik angezogen, wie ein Mensch der sich solch einen Traum ohne mit der Wimper zu zucken erfüllen kann. Oder hat sich der Rest mittlerweile einfach damit abgefunden, dass es da draußen ein Leben gibt an dem man nicht teilhaben kann? Seien es Selbstzweifel, die Angst vor einem zu hohen Risiko oder schon einfach die vollkommene Resignation unter dem Glauben, dass man nicht zu diesem Kreis der Gesellschaft dazugehört. Egal was es ist wir alle verspüren doch innerlich den Drang uns weiter zu entwickeln und unser Leben zu verbessern.

Der kleine Junge hatte auch das Gefühl, dass er an etwas nicht teilhaben konnte aber was mich hierbei so fasziniert ist, dass er als nächsten Schritt sofort geschaut hat, wie kann ich in Zukunft daran teilhaben und somit Verantwortung für sein Dasein übernommen hat.

Oftmals sind wir aufgrund negativer Erfahrungen gar nicht mehr in der Lage ein aufkommendes Problem wirklich anzugehen und verpassen dadurch so viel im Leben.

Der Vater des Jungen – ein Professor und in dem Buch als sehr liebevollen Vater beschriebene Mann, entgegnete dem Jungen etwas irritiert, dass er seinen Kopf benutzen solle um reich zu werden. Und der Junge Robert begann in der Nachbarschaft nach leeren Zahnpasta Tuben nachzufragen. Diese erhielt er kostenlos und stellte daraufhin seine eigenen Nickel her. Der Vater bemerkte dies am ersten Tag der Produktion und sagte dem Jungen, dass dies zwar eine großartige Idee sei, aber er aufhören müsste, da er mit der eigenen Produktion von Geld gegen das Gesetz verstoßen würde.

Um den Jungen nicht die Hoffnung zu nehmen, empfahl der „Poor Dad“ seinem Sohn doch einmal den Vater von seinem besten Freund nach einer Antwort zu fragen da dieser ein sehr erfolgreicher Unternehmer sei (der zukünftige „Rich Dad“).
Dies tat der junge dann auch und lernte fortan von beiden Vätern wie sie über das Leben generell und speziell über Geld nachdenken.

Der weitere Verlauf des Buches geht um die Reflektion des Jungen, über die unterschiedlichen Meinungen beider Väter und die daraus resultierenden Erkenntnisse.

Als Beispiel hierfür eignet sich die Meinungsverschiedenheit von dem „Poor Dad“ im Vergleich zum „Rich Dad“ bezüglich dem Kauf eines Eigenheimes.

Der Professor und leibliche Vater von Robert Kiyosaki denkt, dass der Kauf eines Hauses zum Bewohnen mitunter die beste Investition für den Menschen sei.

Der „Rich Dad“ denkt darüber allerdings ganz anders. Dieser sagt, dass es verschiedene Kategorien gibt in die wir investieren können. Häuser sind letztendlich nur versteckte Kosten die von vielen aber als Geldanlage angesehen werden, denn wir müssen in unser Eigenheim investieren um es instand zu halten und es bringt uns keinen wirklichen finanziellen Vorteil, außer dass wir keine Miete mehr zahlen müssen.

Der „Rich Dad“ unterscheidet zwei Extrema in seinem Buch. Zum einen Vermögenswerte, also Besitztümer die einem kontinuierlich eine gewisse Summe Geld in die Kassen spülen und Schulden. Schulden definiert er als alles was uns Geld aus der Tasche zieht und keinen wirklichen Vermögenswerte darstellt. Das heißt die Investition in einen Sportwagen oder eben auch in ein Eigenheim ist letztendlich zwar eine Anlage aber meistens eine die einem kein Geld einbringt, sondern Geld aus der Tasche zieht.

Um die Sache zu verdeutlichen benutzt er eine einfache Definition für die Frage:

 

Wann beginnt für mich Wohlstand?

Angenommen Du müsstest aufgrund eines Unfalls heute aufhören zu arbeiten, wie viele Tage könntest Du dann mit all dem was du hast überleben? Ist es ein Jahr, ein paar Monate oder sogar nur ein paar Wochen? Was immer es ist Wohlstand beginnt, wenn die monatlichen Einnahmen aus Deinem Besitztümern Deine monatlichen Kosten übersteigen. Denn dann bist du wirklich frei und kannst quasi unendlich weiterleben.

Eine der Grundaussagen des Buches Rich Dad Poor Dad ist somit, dass wir in Vermögensanlagen investieren sollen die uns kontinuierlich ein zusätzliches Einkommen generieren – ein Passives Einkommen.
Die Reichen, so beschreibt Kiyosaki, investieren das monatlich überschüssige Geld weiter in Vermögensanlagen um so ihr Passives Einkommen immer weiter zu steigern.

 

Fazit

Allgemein ist das Buch voll mit motivierenden Inhalten und teilweise sehr guten Tipps für ein gesundes Unternehmerisches Mindset.
Dadurch dass man quasi miterlebt wie ein Mensch finanziell Unabhängig wird, entwickelt man ein stärkeres Selbstbewusstsein es auch zu versuchen – und letztendlich geht es darum, denn wie ein guter Freund von mir einst sagte:“ Wer niemals aufgibt, kann auch nicht scheitern“.

 

Rich Dad Poor Dad – Eines meiner Lieblingsbücher und eine klare Buchempfehlung.

 

Das Buch kann hier auf Amazon erworben werden.

5 / 5 stars     

3 Gedanken zu „Rich Dad Poor Dad – Was die Reichen ihren Kindern beibringen

  • 25. Januar 2017 um 13:42
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    Krass, dass Du dieses Buch hier empfiehlst. Es hat wie Du auch geschrieben hast wirklich etwas in meinem Denken geändert und kurze Zeit später habe ich auch die ersten Schritte in Richtung Amazon FBA gemacht. Schreib mir doch mal persönlich, vielleicht können wir zusammen etwas hochziehen.

    Antwort
  • 31. Januar 2017 um 13:56
    Permalink

    Normally I’m against killing but this article slueahtergd my ignorance.

    Antwort
  • 22. April 2017 um 17:00
    Permalink

    Ich bin begeistert.
    Das Buch habe ich mir nach dem Artikel gleich mal auf Audible besorgt und durchgehört.
    Ein lesenswertes Buch und ein lesenswerter Beitrag.
    Weiter so 🙂
    LG Filip

    Antwort

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